Es gibt im Internet sehr viele Webseiten für Models um sich eine Sedcard anzulegen. Viele dieser Seiten schmücken sich mit hübschen Namen, tollen Markenlogos und vielem mehr, um Models anzulocken und wichtig zu erscheinen.
Ein kritischer Blick auf diese Seiten ist für ein Model vor der Anmeldung dringend nötig.
Denn wie bei vielem geht es meistens nur um das Geld.
Eine Anmeldung auf solchen Seiten erscheint verlockend, man geradezu auf Knien angebettelt sich doch anzumelden, man bräuchte ganz dringend viele neue Models die man vermitteln kann.
In den allermeisten Fällen wird nach einer Anmeldung auf diesen Seiten nichts weiter passieren, außer dass das Model eine Rechnung von 20 bis hin zu mehreren hundert Euro erhält.
Oft wird das asl eine Art Schutzgebühr bezeichnet die man mit dem ersten Auftrag wieder zurück erhält. Wenn das Geld jedoch bezahlt ist, wieso sollte sich die Agentur die Mühe machen überhaupt nach Aufträgen zu suchen? Sie hat euer Geld doch schon und nichts anderes war das Ziel.
Deshalb: Immer vor einer Anmeldung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen lesen und sich über die Kosten informieren. Wenn eine "Agentur" schon allein für die Anmeldung Geld will, dann handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um Abzocke.
Permanenter Link: http://www.modelfaq.de/thema/tips-fuer-newcomer/10-geld-bezahlen-fuer-eine-modelagentur-im-internet.html
Viele Models werden sich irgendwann mit der Frage konfrontiert sehen, ob sie Akt machen möchten oder nicht. Zu diesem Thema gibt es sehr viele Leute die einem da hinein reden wollen, angefangen beim Freund / der Freundin bis hin zum Moralisten des eigenen Vertrauens. Alle diese Leute werden interessante Einwände vorbringen es nicht zu tun und man sollte sich alle Meinungen im Hinterkopf behalten.
Die wichtigste Frage jedoch wurde noch nicht gestellt: Was hälst DU eigentlich von Aktfotos?
Zu diesen Fragen die man sich selbst stellen sollte gehören unter anderem:
- Gefallen mir solche Fotos von mir selbst überhaupt?
- Möchte ich, dass jeder diese Fotos sehen kann?
- Haben diese Fotos eventuell berufliche Folgen?
- Haben diese Fotos eventuell Folgen für mein soziales Umfeld und kann ich damit umgehen?
Damit man sich selbst diese Fragen beantworten kann, ist es nötig einige Fakten zu kennen. Wie lautet der Vertrag bei dem die Fotos entstehen? Welche Rechte gebe ich an den Fotos ab? Hat man selbst die Möglichkeit über die Veröffentlichung zu entscheiden?
In letzter Konsequenz muß jedes Model die Entscheidung mit sich selbst ausmachen. Für die einen ergeben sich überhaupt keine Probleme und sie haben ein gutes Auskommen mit der Entscheidung "pro Akt", andere sollten, sofern sie Interesse an den Fotos haben, sich einen verlässlichen Fotografen mit einem entsprechenden Vertrag für die Nicht-Veröffentlichung der Fotos aussuchen und den Fotografen für seine Arbeit ganz einfach bezahlen.
Permanenter Link: http://www.modelfaq.de/thema/tips-fuer-newcomer/6-akt-oder-nicht-akt.html
Du hast gerade festgestellt, daß Du Modeln möchtest?
Du hast bereits vor der Kamera gestanden und möchtest Dich jetzt im Internet präsentieren?
Du willst seriös wirken und legst auch Wert auf professionelle Arbeit?
Auf vielen Internetplattformen gibt es dafür Einstellungen und Hilfen, die Du nur zu nutzen brauchst.
1. Dein Nickname
Der Nickname ist Dein Username in der Community. Überlege Dir, was Du mit diesem, Deinem neuen Namen ausdrücken möchtest. Sagt Dein eigener privater Name nicht schon genug über Dich aus? Willst Du ihn im Internet preisgeben und Du bist Dir sicher, daß Suchmaschinen Dich auch finden sollen? Dann benutze Deinen eigenen Namen. Das ist das Seriöseste, was Du tun kannst.
Wenn Du nicht öffentlich mit Deinem Account sein möchtest, also Suchmaschinen Dich NICHT finden sollen, dann benutze einen Phantasienamen. Auch hier bedenke bitte, welche Wirkung hat ein Name?
Als Model möchtest Du mit Deinem Namen eine Botschaft senden. Attribute, wie sexy, süß oder Kosenamen wie Schnucki, Herzchen sind nicht sehr kreativ und eher negativ belegt. Du bist individuell, so sollte auch Dein Name sein. Ein guter Name ist der Anfang einer guten Eigenwerbung.
2. Der Vorstellungstext
Im Vorstellungstext hast Du die Möglichkeit eine Botschaft an den Leser zu senden. Überlege Dir also gut, was Du über Dich preisgeben willst und was für jemanden, der Deinen Text liest interessant ist. Deine Daten und Maße gehören sicher nicht in den Text, dafür gibt es auf den meisten Internet-Modelseiten extra Sparten. Auch Deine Anschrift und Deine Telefonnummer solltest Du nicht öffentlich auf eine Internetseite stellen. Das provoziert zu Missbrauch für Spamming. Wenn Du eine sichere Email-Adresse hast, kannst Du diese als Kontaktadresse angeben.
2-3 prägnante Sätze über Dich, warum Du gern ein Model bist, was Du gern magst und wieso Du in der Community zu finden bist, das reicht als Sedcardtext aus. Nicht zu lang und nicht zu viele Infos, das langweilt den Leser sonst schon.
Prüfe den Text auf Rechtschreibfehler, denn auch das wirkt seriös.
3. Die Bilder
Auch die von Dir öffentlich eingestellten Bilder sind Deine Referenzen. Zeige nur das, was Du auch in der Öffentlichkeit zeigen möchtest. Das Internet ist immer öffentlich, auch wenn bestimmte Bereiche gesichert sind, so können doch andere User auf diese Bilder zugreifen.
Peinliche, lächerliche, etc. gehören nicht auf eine öffentliche Internetplattform. Sei Dir immer bewusst, daß diese Bilder auch in Umlauf gebracht werden können. Zeige nur, was Du auch zeigen willst.
Die Qualität der Bilder steht für Dich und Dein Können. Zeige lieber wenige, dafür gute Bildqualitäten, denn daran wirst Du gemessen. Mehr Qualität, als Quantität.
4. Echtheitschecks / Echtheitsverifikationen / Identitäten
Viele Internetplattformen, bieten die Möglichkeit Dich als "echt" zu kennzeichnen.
Diese Verifikation solltest Du unbedingt durchführen, denn dann ist hinterlegt, daß Du eine Identität hast, die Du auch bereit bist preiszugeben. Meist sind diese internen Daten vor Zugriff geschützt, aber für andere User, die mit Dir zusammen arbeiten wollen, ist es gut zu wissen, daß Deine Person geprüft wurde.
Das gilt auch für Alterskontrollen. Viele Communities erlauben freizügigere Bilder nur für Volljährige. Darum gestatte, wenn möglich, auch diese Prüfung.
5. Schriftverkehr
Im Schriftverkehr untereinander können die User einer Community miteinander reden und sich kennen lernen. Höflichkeit, nette Umgangsformen und gute Rechtschreibung sind Pflicht. Wenn Absprachen getroffen werden, sollten diese auch eingehalten werden. Das schafft Vertrauen. Zur Höflichkeit gehört es auf Fragen zu antworten, Absagen nett zu formulieren und diese dann auch zu akzeptieren.
Es ist das Internet. Die Kommunikation besteht nur aus dem geschriebenen Wort. Missverständnisse sind da vorprogrammiert. Daher immer locker bleiben und lieber einmal nachfragen. Vielleicht hat das Gegenüber es ganz anders gemeint, als man es verstanden hat.
6. Zuverlässigkeit und andere Nettigkeiten
Schlussendlich ergibt all das zusammen einen Eindruck von Deiner Person. Wenn Du dann, nach dieser guten Vorbereitung, auch jemandem im echten Leben begegnest, sollte sich dieser Eindruck festsetzen.
Je besser eine Vorbesprechung für Shootingtermine sind, umso genauer weiss jeder Beteiligte, was er wann und wie zu tun hat. Verträge halten diese Absprachen in Schrift und Wort fest und sollten immer vor dem Shooting gelesen und unterschrieben werden.
Seriös ist es Termine einzuhalten oder mindestens fristgemäß abzusagen.
Wenn Du all diese Tipps beherzigst steht einem guten Start als Model nichts mehr im Weg.
Vielen Dank an Susanne Güttler für diesen Text
Permanenter Link: http://www.modelfaq.de/thema/tips-fuer-newcomer/5-tipps-fuer-die-erstellung-eines-model-accounts-im-internet.html